Checkliste

Wie du OnlyFans-Agenturen vergleichst und eine seriöse erkennst

Am einfachsten vergleichst du Agenturen, wenn du jeder dieselben sechs Fragen stellst und dir die Antworten schriftlich geben lässt. Es geht darum, wer deine Seite betreut und wer einspringt, worauf die Provision berechnet wird, wer Zugriff hat, welche Berichte du bekommst, wie du wieder aussteigst und welche Ergebnisse die Agentur vorweisen kann. Wenn du außerdem jedes Angebot mit demselben Umsatzmonat durchrechnest, fallen die Unterschiede schnell auf.

So würden wir an deiner Stelle prüfen, und die Liste funktioniert auch bei uns.

Aktualisiert , 4 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

  • Angebote vergleichst du am besten an einem einzelnen Umsatzmonat, weil der Prozentsatz allein in die Irre führen kann.
  • Login, 2FA, Wiederherstellungsdaten und Auszahlungen sollten bei dir bleiben, und wer nach Passwörtern oder 2FA-Codes fragt, sendet ein Warnsignal.
  • Eine Zahl ohne Ausgangswert, Zeitraum und Abzüge sagt wenig aus.

Welche sechs Punkte solltest du prüfen?

Die Tabelle kannst du wie einen Bewertungsbogen für jede Agentur nutzen, indem du einträgst, was du schriftlich bekommen hast, und überall eine Lücke lässt, wo es nur ein mündliches Versprechen gab.

Was du prüfstSo klingt eine gute AntwortDas ist ein Warnsignal
1. Ansprechpartner und VertretungEine benannte Person, die deine Seite kennt, eine genannte Zahl an Accounts pro Manager und eine klare Vertretung bei Abwesenheit.Ansprechpartner, die ohne Ankündigung wechseln, oder niemand ist erreichbar.
2. Berechnung der ProvisionEin Prozentsatz, der Umsatz, auf den er sich bezieht (auch deine bestehenden Einnahmen), die Reihenfolge der Abzüge und eine Musterabrechnung, alles schriftlich vor dem Start.Nur eine Prozentzahl, Druck zur schnellen Zusage oder Gebühren, die erst nach der Unterschrift auftauchen.
3. Zugriffe und FreigabenDelegierter Zugriff, wo die Plattform ihn zulässt. Login, 2FA, Wiederherstellungsdaten und Auszahlungen bleiben bei dir, und du gibst Content und Grenzen frei.Die Bitte um dein Passwort oder deine 2FA-Codes oder um geänderte Auszahlungsdaten.
4. BerichteEin Musterbericht mit Zeitraum, Maßnahmen und Ergebnissen, in festem Rhythmus.Vage Updates ohne Zahlen und Daten.
5. AusstiegKündigungsfrist, Schlussabrechnung, offene Aufgaben und der Tag, an dem der Zugriff endet, alles schriftlich.Keine Ausstiegsregel oder Klauseln, die erst nach der Unterschrift erklärt werden.
6. ErgebnisseZahlen mit Ausgangsumsatz, Zeitraum und Abzügen sowie Muster, zu denen du Fragen stellen kannst.Wachstumsfaktoren oder Screenshots ohne Zeitraum und Basis.

Wie vergleichst du Angebote an einem Umsatzmonat?

Der Prozentsatz allein kann täuschen, deshalb rechnest du am besten jedes Angebot mit einem aktuellen Monat durch. Angenommen, deine Seite setzt 20.000 $ brutto um. Angebot A nimmt 30 % vom Bruttoumsatz, also 6.000 $. Angebot B nimmt 35 %, aber nur von den 16.000 $, die nach der OnlyFans-Gebühr von 20 % (Stand: November 2026) übrig bleiben, also 5.600 $. B hat den höheren Prozentsatz und trotzdem die niedrigere Rechnung, und das siehst du nur, weil beide Angebote denselben Monat durchlaufen haben.

Agenturen handhaben das unterschiedlich, deshalb muss dir jede sagen, worauf sich ihr Prozentsatz bezieht. Unsere Provision liegt bei 25–50 % des Umsatzes nach der Plattformgebühr und gilt auch für das, was du heute schon verdienst, und den genauen Satz halten wir vor dem Start schriftlich fest. Mit deinen eigenen Zahlen kannst du das im Provisionsrechner ausprobieren.

Was solltest du zu Zugriff, Übergabe und Ausstieg fragen?

Du hast die Seite aufgebaut, deshalb sollte eine Agentur so viel Zugriff bekommen, wie sie für die Arbeit braucht, und nicht mehr. Wichtig ist, welchen Zugriff jede Aufgabe erfordert, ob die Plattform dafür delegierten Zugriff anbietet und wie schnell du ihn wieder entziehen kannst. Wenn jemand dein Passwort oder deine 2FA-Codes haben möchte, solltest du das als Warnsignal sehen. Auch die Grenzen für das Chat-Team sollten schriftlich feststehen, bevor die erste Nachricht in deinem Namen rausgeht, und du solltest sie ändern können.

Genauso wichtig sind Anfang und Ende der Zusammenarbeit, also wie das Team deinen Ton lernt, wer die ersten Antworten freigibt, wie lang die Kündigungsfrist ist, wie die Schlussabrechnung aussieht und an welchem Tag der Zugriff endet. Nach dem Ausstieg zu fragen, bevor es überhaupt losgeht, fühlt sich vielleicht komisch an, aber zu keinem Zeitpunkt bekommst du leichter eine klare Antwort. Wenn du von einer anderen Agentur wechselst, hilft dir unsere Checkliste für den Agenturwechsel bei der Reihenfolge, und die Kündigungsfrist steht in deinem laufenden Vertrag. Diese Seite ist eine allgemeine Orientierung und keine Rechtsberatung, bei einem konkreten Vertrag fragst du am besten einen Anwalt.

Wie beurteilst du Ergebnisse und Erfahrungsberichte?

Ergebnisse helfen dir nur, wenn du sie nachprüfen kannst. Zu einer Zahl gehören ein Ausgangsumsatz, ein Zeitraum und die Angabe, was abgezogen wurde, und ein Wachstumsfaktor ohne Basis sagt dir sehr wenig. Ein Erfahrungsbericht zeigt, wie es einer einzelnen Creatorin ergangen ist, und ersetzt keinen Vertrag. Du kannst jede Agentur um einen Musterbericht ohne Namen bitten und fragen, was sie im ersten Monat bei einer Seite wie deiner tun würde. Eine seriöse Agentur verspricht dir kein bestimmtes Einkommen, und wir tun das auch nicht.

Wie beantwortet Drippy diese Fragen?

Du bekommst einen persönlichen Manager, mit dem du einmal pro Woche kurz durchgehst, wie es auf deiner Seite läuft. Wer einspringt, wenn er nicht da ist, kannst du uns genauso fragen wie jede andere Agentur. Unsere Provision liegt bei 25–50 % des Umsatzes nach der Plattformgebühr und gilt auch für das, was du heute schon verdienst. Sie wird vor dem Start schriftlich festgelegt, und Vorab- oder Zusatzgebühren gibt es nicht.

Eigentum, Login, 2FA, Wiederherstellungsdaten und Auszahlungen bleiben bei dir, du gibst Content und Grenzen frei, und du kannst monatlich kündigen oder, wenn wir uns einig sind, auch sofort. Unser Team arbeitet seit 2021 und hat mehr als 30 Creator betreut, die zusammen über 10 Mio. $ umgesetzt haben. Ein Einkommen garantieren wir nicht, deshalb solltest du uns an den schriftlichen Bedingungen messen. Wie das neben einzelnen Agenturen aussieht, zeigen unsere Agenturvergleiche.

Häufige Fragen

Wie viele Agenturen sollte ich vergleichen?

Zwei oder drei reichen, um die Unterschiede zu sehen, weil die Gespräche danach schnell verschwimmen. Am besten nutzt du für jede Agentur dieselben Fragen und denselben Umsatzmonat.

Ist eine Vorauszahlung immer ein Warnsignal?

Nicht automatisch, aber dahinter muss eine klare Leistung stehen. Wenn eine Agentur zuerst Geld möchte, lass dir schriftlich geben, wofür es ist und was du beim Ausstieg zurückbekommst. Wir verlangen weder Vorab- noch Zusatzgebühren.

Was ist, wenn ich schon einen Chatter oder eine andere Agentur habe?

Dann hast du schon etwas, womit du vergleichen kannst, und das hilft. Schreib auf, was heute gut läuft und was nicht, also Antwortzeiten, wie sehr die Antworten nach dir klingen und was du zahlst, und miss jede neue Agentur an dieser Liste. Läuft gerade eine Kündigungsfrist, frag, ob sich der Start auf ihr Ende legen lässt, damit du nicht zwei Teams für dieselbe Arbeit bezahlst.

Du kannst uns gern anhand derselben Liste prüfen. Erzähl uns von deiner Seite, dann antworten wir innerhalb von 12 Stunden und halten Satz und Konditionen schriftlich fest, bevor etwas losgeht.