Das Wichtigste in Kürze
- Wir suchen nach geleakten Kopien deines Contents, stellen Löschanträge und fassen nach.
- Ein Löschantrag ist noch keine Löschung, deshalb kann niemand garantieren, dass jede Kopie verschwindet oder verschwunden bleibt.
- Der Leak-Schutz gehört zur kompletten Betreuung und kostet nichts extra.
Was passiert, wenn ein Leak auftaucht?
Zuerst halten wir genau fest, was wir gefunden haben, also URL, Datum und um welchen Content es geht, denn ohne genauen Link kommt ein Antrag nicht weit. Danach prüfen wir, ob das Material von dir stammt und ob ein Löschantrag überhaupt der richtige Schritt ist. Eine Vorschau, die du selbst veröffentlicht hast, braucht zum Beispiel keinen, und eine falsche Behauptung nützt niemandem. Kopien tauchen meist auf Videoseiten, in Foren, über Filesharing-Links, in Messenger-Kanälen und in Suchergebnissen auf.
Dann geht die Meldung über den Meldeweg des Hosts oder der Plattform raus. Hoster, Plattformen und Suchmaschinen haben jeweils ihre eigenen Wege, und bei Urheberrechtsmeldungen in den USA spricht man oft von einer DMCA-Meldung. Taucht etwa ein Set aus deinem Feed in einem Forenthread auf, geht eine Meldung an den Host des Forums, und mit einem zweiten Antrag bitten wir die Suchmaschine, den Thread nicht mehr anzuzeigen.
Anschließend prüfen wir die Antwort und schauen nach, ob die Kopie noch online ist, denn eine Eingangsbestätigung heißt noch nicht, dass etwas gelöscht wurde. Ist die Kopie noch online, erfährst du das von uns.
Was kann ein Löschantrag nicht leisten?
Ein Löschantrag bleibt ein Antrag, und wie darauf reagiert wird, entscheidet der Host. Manche antworten schnell, manche brauchen länger, manche gar nicht, und Material kann anderswo wieder auftauchen. Deshalb versprechen wir weder, dass sich Leaks ganz verhindern lassen, noch, dass etwas dauerhaft verschwindet. Eine Erfolgsquote nennen wir auch nicht, weil wir sie nicht belegen könnten. Wenn dir jemand 100 % Entfernung verspricht, frag ruhig nach, wie er das nachweisen will.
Der Aufwand lohnt sich trotzdem, weil es vor allem auf Tempo und Ausdauer ankommt. Eine Kopie, die schnell verschwindet, bekommt weniger Aufrufe, und ohne Suchtreffer finden sie auch weniger Leute. Falls deine Rechte umstritten sind oder aus einem Fall ein Rechtsstreit wird, brauchst du möglicherweise einen Anwalt, denn wir sind keine Kanzlei.
Was brauchen wir von dir?
Nicht sehr viel. Wir brauchen Angaben zu deinen Rechten am Content und deine Vollmacht, damit wir für dich handeln dürfen, außerdem alle Namen, unter denen Fans dich kennen, also Nutzernamen, Künstlernamen und Spitznamen. Den Umfang der Suche sprechen wir mit dir ab, und wenn dir selbst etwas auffällt, reicht eine kurze Nachricht an uns.
Die Suche läuft über öffentlich zugängliche Seiten, deshalb brauchen wir dafür keinen Zugriff auf deinen Account. Hilfreich ist es, wenn du datierte Originale deines Contents aufbewahrst, denn damit lässt sich die Frage eines Hosts, wer etwas erstellt hat, viel leichter beantworten. Falls du von einem Team kommst, das schon nach Leaks gesucht hat, lass dir dessen Liste mit offenen Fällen geben, dann können wir dort weitermachen.
Kannst du Leaks vorbeugen?
Seltener machen kannst du sie, ganz verhindern aber nicht, denn was ein Abonnent sehen kann, kann er auch kopieren, und das Gleiche gilt für alles, was du frei auf Social Media zeigst. Was hilft, ist ein gut abgesicherter Account mit eingeschalteter Zwei-Faktor-Authentifizierung, delegiertem Zugriff statt geteilter Logins und einem regelmäßigen Blick darauf, wer was darf. Unser Ratgeber zum sicheren Teilen von OnlyFans-Zugängen geht das Schritt für Schritt durch.
Wenn du selbst einen Leak findest, speichere URL und Datum, mach einen Screenshot und lass dich nicht auf Gespräche oder Verhandlungen mit der Person ein, die ihn gepostet hat. Danach kannst du unserem Notfallplan für Leaks folgen oder uns einfach den Link schicken.
Wo fängst du am besten an, und was kostet der Leak-Schutz?
Ein guter erster Schritt ist unser kostenloser Leak-Check. Du gibst uns deinen öffentlichen Creator-Namen, wir suchen nach geleakten Kopien und schicken dir per E-Mail, was wir gefunden haben, ohne dass du dich zu etwas verpflichtest. Eine einmalige Suche zeigt dir allerdings nur, wie es heute aussieht. Ob es besser oder schlechter wird, siehst du erst bei regelmäßiger Suche, und darüber sprichst du dann im wöchentlichen Rückblick mit deinem Manager.
Der Leak-Schutz gehört zur kompletten Betreuung, die Löschanträge kosten also nichts extra. Unsere Provision beträgt 25–50 % deines Umsatzes nach der Plattformgebühr und wird vor dem Start schriftlich festgelegt. Vorabgebühren gibt es nicht, und du kannst monatlich kündigen oder, wenn wir uns einig sind, auch sofort.
Häufige Fragen
Lässt sich jede geleakte Kopie entfernen?
Nein. Ein Löschantrag garantiert weder, dass der Host reagiert, noch verhindert er neue Kopien. Wir können dir aber sagen, was wir gefunden und beantragt haben und was nachweislich entfernt wurde.
Was soll ich zuerst tun, wenn ich selbst einen Leak finde?
Speichere URL und Datum, mach einen Screenshot und nimm keinen Kontakt zu der Person auf, die ihn gepostet hat. Danach schickst du uns den Link oder gehst einen Notfallplan für Leaks Schritt für Schritt durch.
Braucht ihr für die Leak-Suche meinen Login?
Nein. Die Suche läuft über öffentlich zugängliche Seiten, deshalb bleiben Login, 2FA und Wiederherstellungsdaten bei dir.
Kostet der Leak-Schutz extra?
Nein. Er gehört zur kompletten Betreuung, es gibt also keine Vorab- oder Zusatzkosten. Unsere Provision beträgt 25–50 % deines Umsatzes nach der Plattformgebühr.
Wenn wir auch deinen Content im Blick behalten sollen, erzähl uns von deiner Seite. Wir melden uns innerhalb von 12 Stunden.